„Wenn Musik gegen Verstopfung hilft“

12.08.2014 | Pfaffenhofener Kurier

Von Hans Steininger – Pfaffenhofen (PK) Ein Konzert der Gegensätze ist dem Publikum im Rahmen der Memo-Reihe in der Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist geboten worden. Erstmals stand ein Konzertflügel vor dem Altar, und erstmals bestimmten nordische Komponisten das Programm.

Die hätten eine interessante „Tonsprache“ gefunden, erklärte Max Penger den Zuhörern in der gut besetzten Stadtpfarrkirche. Angefangen bei Nils W. Gade, der mit Robert Schumann befreundet war, über Carl Nielsen, einem unterschätzten Sinfoniker, bis zu Vagn Gylding Holmboe, der Musik und Medizin in eine ironische Beziehung gebracht hatte. Ergänzt wurde das Trio durch Edward Benjamin Britten, einem bedeutenden neuzeitlichen Komponisten, der wegen seiner Verdienste um die Musik geadelt wurde.

So konnten die Zuhörer ein interessantes, nicht alltägliches Programm erwarten, wie ei- gentlich immer, wenn Peter Wittrich, Professor an der Münchener Hochschule für Musik, und Multi-Instrumentalist Max Penger in kleiner Besetzung auftreten. Wittrich besetzte den Flügel, Penger griff zur Klarinette, hinzu kamen Martina Zaindl an der Querflöte und nicht zuletzt Cvetomir Velkov an der Oboe. Der hatte vor nicht allzu langer Zeit an gleicher Stelle Ovationen für seine Interpretation von Mozarts „Adagio“ für Englischhorn eingeheimst. So präsentierte sich ein handverlesenes Quartett von einem Pianisten und drei Holzbläsern in gekonntem Zusammenspiel ...