„Dominicus-Messe vor vollem Haus“

16.09.2014 | Pfaffenhofener Kurier

Von Hans Steininger – Pfaffenhofen (PK) Wie immer zum Ende eines Zyklus hat Max Penger noch einmal in die Vollen gegriffen, was Chor, Orchester und Solisten anbelangt. Mit Mozarts Dominicus-Messe KV 66 führte das Ensemble ein anspruchsvolles Werk auf, das adäquat und eindrucksvoll interpretiert wurde.

Erst 13 Jahre war Mozart alt, als er die Messe komponierte. „Umso faszinierender ist ihre Vielfalt an musikalischen Formen, die jeden einzelnen Satz aus dem Credo oder dem Gloria musikalisch interpretieren“, erklärte Penger dem Publikum in der voll besetzten Stadtpfarrkirche. Diese Musik sei für alle Interpreten technisch schwierig zu bewältigen und bringe ihn und das Ensemble an die Grenze dessen, was man verstehen und umsetzen könne.

Das Ensemble präsentierte sich neben dem bewährten Kammerchor A-cappella-nova und dem Kammerorchester St. Johannes mit zwei neuen Solistinnen, die sich aus der engsten Umgebung rekrutieren: Die Sopranistin Susanne Breu lebt in Scheyern, die Altistin Caroin Cervino in Pfaffenhofen. Ein „Heimspiel“ hatte Bassist Tomi Wendt, der in Pfaffenhofen aufgewachsen ist, aber seit 2007 als Solist am Gießener Stadttheater singt. Das Quartett vervollständigte Tenor Andreas Stauber, der neben vielen Opernrollen 2010 in München als Oratoriensänger debütierte. Also ein mit professionellen Vokalisten besetztes Gesangsquartett, das bestens mit Chor und Orchester harmonierte ...